So gefährlich sind Zigaretten wirklich

Rauchen hat ausschließlich Nachteile. Rauchen lässt die Haut schneller altern, es fördert Herz- und Kreislauferkrankungen, kann unfruchtbar machen, sorgt für Krebs und kostet nicht nur viel Geld, sondern in manchen Fällen sogar das Leben. Raucher haben schlechtere Zähne als Nichtraucher und die Kinder von Frauen, die in der Schwangerschaft geraucht haben, kommen oft untergewichtig zur Welt. Es gibt also eine Menge Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören. Aber dies ist leichter gesagt als getan, denn Zigaretten machen hochgradig süchtig.

Eine Sucht, die sich nicht so leicht überwinden lässt

Wie viele Süchte, so lässt sich auch die Nikotinsucht nur schwer überwinden. Die körperliche Abhängigkeit von der Zigarette ist nach einigen Tagen, im schlimmsten Fall in einigen Wochen überstanden, im Kopf hingegen ist die Sucht noch lange nicht überwunden. In der Tabakpflanze sind bestimmte Stoffe enthalten, die den Körper und die Psyche schnell abhängig machen. Was mit einer Zigarette anfängt, entwickelt sich schnell zu einer Sucht, bei der das Belohnungssystem im Gehirn eine ebenso wichtige Rolle spielt. Mit der Zigarette nach dem Essen oder in stressigen Situationen suggeriert das Gehirn eine Belohnung. Da Belohnung etwas Positives ist, will der Körper immer öfter etwas davon haben. Die Gefahr, dass aus der einen Zigarette eine Sucht wird, ist also sehr groß.

Mit dem Rauchen aufhören

Welche Folgen hat das Rauchen für die Gesundheit?

Das in den Zigaretten enthaltene Nikotin ist für die Sucht und die Wirkung zuständig, die Stoffe im Tabak jedoch schaden massiv der Gesundheit. Die Folgen des Rauchens können den gesamten Organismus beeinträchtigen, in vielen Fällen führen diese Schadstoffe sogar zu einem frühen Tod. In erster Linie sind die Atmungsorgane von den Chemikalien im Tabak betroffen, die Palette der Spätschäden reicht von einer chronischen Bronchitis bis zum tödlichen Lungenkrebs. Rauchen fördert die Verkalkung der Gefäße und sorgt außerdem für schwere Durchblutungsstörungen. Wer raucht, riskiert einen zu hohen Blutdruck und gefährdet sein Herz. Koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkte oder eine Durchblutungsstörung in den Beinen, das sogenannte Raucherbein, können die Folgen des Zigarettenkonsums sein, selbst Haarausfall durch Rauchen ist keine Seltenheit.

Eine erlernte Verhaltensweise

Nur sehr selten beginnt eine Raucherkarriere im Erwachsenenalter, fast alle Raucher machen als Kinder oder Jugendliche erste Erfahrungen mit Zigaretten. Die erste Zigarette hinterlässt meist kein gutes Gefühl, aber der Körper reagiert, wie das Gehirn auch, auf die ersten kleinen Dosen Nikotin. Im Grunde ist der erste Rauchversuch mit einer Vergiftung gleichzusetzen, denn nicht selten kommt es zu Übelkeit und Erbrechen, zu Kopfschmerzen und zu Durchfall. Rauchen gilt bei vielen jungen Leuten nach wie vor als cool und da oft in der Gruppe von Freunden gequalmt wird, erhöht der Konsum von Zigaretten die soziale Kompetenz. 

Zigarette rauchen

Fazit

Über viele Jahrzehnte galt Rauchen als Inbegriff für die große Freiheit und Weltoffenheit. Wer rauchte, gehörte dazu und strahlte eine gewisse Lässigkeit aus. Heute ist Werbung für Zigaretten weitestgehend verboten und auf den Zigarettenschachteln finden sich schockierende Fotos von den Folgen, die das Rauchen haben kann. Rauchen bedeutet, dem Körper enorm zu schaden und ihn abhängig von einem Gift zu machen, was in der Tabakpflanze enthalten ist. Wer sich das Rauchen abgewöhnt, macht den richtigen Schritt, aber es dauert einige Jahre, bis Körper und Gehirn sich von der Sucht befreit haben.

Aktualisiert am 10. Dezember 2020

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