Chillen: Dampfen in der Wohnung – das musst du wissen

Für viele Menschen ist die E-Zigarette nicht nur zu Hause, sondern auch im Büro eine willkommene Abwechslung. In Zeiten von Corona wachsen diese beiden Bereiche gezwungener Maßen zusammen. Oftmals kristallisiert sich jetzt ein Ort, meist der Schreibtisch, heraus, an dem besonders viel gedampft wird. Doch was muss man beachten, wenn man in der Wohnung chillen und dampfen möchte?

Die gute Nachricht ist, dass Dampfen in der Wohnung ohne Probleme möglich ist. Kein  unangenehmer Geruch, es ist lediglich das ausgesuchte Aroma wahrnehmbar. Außerdem sitzt der Dampf nicht auf Stoffen und bleibt auch nicht in der Wohnung haften.  Es gibt natürlich trotzdem das eine oder andere zu beachten.

So enorm sind die Unterschiede zwischen Tabakrauchen und Dampfen in der Wohnung

Dampfen erzeugt zwar Gerüche, er bleibt aber nicht lange in der Wohnung und ist auch nicht besonders stark. Üblicherweise besteht er, solange der Dampf sich hält und löst sich dann zusammen mit ihm auf. In den allermeisten Fällen ist das eine Sache von wenigen Sekunden.

Beim Tabakrauchen sieht es hingegen ganz anders aus. Wer raucht, kann ein Lied davon singen: gelbe Wände, beißende Gerüche in den Gardinen und eine lästige Schmiere auf glatten Flächen. Alles, was Feuchtigkeit anzieht, ist betroffen, auch Bücher und Kleidung. Hier bringt Reinigung nichts mehr. Manchmal ist sogar eine Grundsanierung notwendig.

Im Unterschied zum Tabakrauchen entstehen beim Dampfen keine Partikel, die zu Ablagerungen oder Verfärbungen führen können. Das Nikotin im Liquid wird verdampft. Die Inhaltsstoffe des Tabaks, die beim Rauchen normalerweise dafür sorgen, dass Sofas, Möbel, Tapeten, Stühle und Teppiche unangenehm riechen, entstehen beim Dampfen gar nicht erst.

Die Sache mit der Luftfeuchtigkeit

Beim Dampfen entsteht Feuchtigkeit, die dazu führen kann, dass feste, glatte Oberflächen wie Fensterscheiben beschlagen. Des Weiteren ist es möglich, dass der Dampf darauf einen leichten, öligen Film hinterlässt. Das liegt an VG-lastigen Liquids. Sie enthalten viel Glycerin. Aber auch die großen Dampfmengen sind für den „Niederschlag“ verantwortlich.

Elektronikexperten warnen vor zu viel Dampf und berichten, dass sie entsprechende Ablagerungen aus klebrigem Staub sogar noch in geschlossenen Elektrogeräten finden können. Der Lüfter eines PCs beispielsweise zieht Staub und Dampf an, die sich dann zu einer klebrigen Masse an den inneren Bauteilen niederschlagen.

Rauchmelder - Chillen: Dampfen in der Wohnung - das musst du wissen

Das Problem mit den Subohmdampfern: Vorsicht vor Rauchmeldern

Viele Dampfer fragen sich, gerade im Winter, ob das Dampfen beim Chillen in geschlossenen Räumen den Rauchmelder auslöst. Hier ist tatsächlich Vorsicht geboten, wenn das Gerät besonders viel Dampf erzeugt oder gar ein Sub-Ohm-Gerät ist. Denn dann kann die Dampfwolke bis zum Rauchmelder wandern und ihn aktivieren. Normales Dampfen ist hinsichtliches des Rauchmelderalarms allerdings weniger gefährlich.

Dampfen in der Wohnung: Diese Maßnahmen sind sinnvoll

Wer das Aroma, das sich beim Dampfen als größere oder kleine Wolke verbreitet, möglichst dezent entfernen möchte, kann aber einiges tun. Dazu gehört natürlich das richtige Lüften.

Es kann auch helfen, Oberflächen in der Nähe des Ortes, an dem gedampft wird, hin und wieder mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Bei empfindlichen Geräten wie dem Computerbildschirm oder dem Fernseher sieht es allerdings etwas anders aus. Es ist besser, sie zum Dampfen abzudecken oder gar nicht erst in ihrer Nähe zu dampfen. Menschen im Home Office sind daher gut damit beraten, sich ein extra Plätzchen zum Chillen zu suchen und den PC zu schonen. Eine Küche mit offenem Fenster ist der ideale Ort dafür.

Ein weiterer heißer Tipp sind spezielle Luftreiniger. Es gibt bestimmte Modelle, die sogar in der Lage sind, die Dampfintensität zu ermitteln und ihre Leistung auf sie anzupassen. Die Geräte lassen sich außerdem durch unterschiedliche Leistungsstufen regulieren. Sie eignen sich insbesondere für das gemäßigte Dampfen. Wer viel Dampf produziert, ist mit einem Luftentfeuchter besser beraten.

Auch sogenannte „Smokebuddys“ oder „Purifier“, also kleine, handliche Luftfilter zum Mitnehmen, können dabei helfen, dem unliebsamen Dampf Herr zu werden. Sie arbeiten mit einem speziellen Aktivkohlefilter. Im Gegensatz zu Luftreinigern und Luftentfeuchtern, muss man den Dampf aber direkt in das Gerät ausatmen. Es filtert Geruchs- und Schmutzpartikel zuverlässig aus. Heraus kommt saubere, frische Luft.

Fazit: Dampfen ist die sauberere Alternative

Es wäre sicherlich besser, in geschlossenen Räumen auf das Rauchen sowie auf das Dampfen zu verzichten. Das kann oder möchte aber nicht unbedingt jeder. Wer diese Tipps beherzigt, hat lange Freude an seinen Möbeln, Wänden und Textilien und fällt wegen des Dampfes in geschlossenen Räumen auch nicht unangenehm auf.

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