CBD: Blüten, Öl oder Samen? Vor- und Nachteile einfach erklärt

CBD ist in aller Munde. Kein Wunder, denn viele Menschen sind der Meinung, dass dieser Stoff gegen Leiden wie Kopfschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und noch vieles mehr auf natürliche Weise und dennoch effektiv wirkt. Derzeit wird CBD in vielen verschiedenen Formen und von diversen Herstellern angeboten. Wer CBD Blüten rauchen möchte, kann diese ebenso tun wie Öl einnehmen oder Tee trinken.

CBD Blüten rauchen oder CBD Gras rauchen?

Dass Menschen CBD einnehmen können, indem sie CBD Blüten rauchen, ist noch nicht seit langer Zeit möglich. Hierzu eignen sich nur eine Hand voll Sorten, sodass man genau wissen muss, welche Pflanzen zum Rauchen infrage kommen und welche nicht. Weil der Hype um CBD in den letzten Jahren wieder zugenommen hat, ist es inzwischen regelrecht salonfähig, CBD zu konsumieren, um diverse Leiden zu lindern. Natürlich kann dieses Produkt nicht nur für kranke, sondern auch für gesunde Menschen eingesetzt werden.

Das Gras wird im Gegensatz zur Blüte wie Tabak konsumiert. Zudem darf man nicht vergessen, dass das Rauchen von Gras klar einen Rausch auslöst. Das möchte natürlich nicht jeder Anwender, weshalb manche auf Öl zurückgreifen. Aber dazu später mehr.

Das Gras kann entweder direkt in Papier eingedreht werden oder in einem Vaporizer zubereitet werden. Der bittere Geschmack nach Hanf gefällt nicht jedem. Deshalb das Mischen mit diversen Tabaksorten weit verbreitet ist.

Das Rauchen von Gras wirkt entspannend und beruhigend. Manche Menschen verwenden es sogar als Ersatz für Schlafmittel. Ebenfalls nicht zu verachten: Das Gras regt den Appetit an und kann daher Menschen mit diversen Erkrankungen dabei helfen, genügend Kalorien zu sich zu nehmen und wieder Freude am Essen zu haben.

Klare Nachteile: Zum einen der bittere Geschmack und zum anderen rußigen Rückstände, welche nur schwer zu entfernen sind. Wer nicht gerne raucht oder ohnehin Zigaretten konsumiert, könnte ein Problem mit dieser Art der Einnehme haben.

CBD Blüten rauchen oder CBD Gras rauchen

CBD Blüten rauchen – in hoher Konzentration verfügbar

Wer sich gegen das Gras und für die Blüten entscheidet, den erwartet eine stärkere Wirkung. Das liegt daran, dass die Blüten in der Regel und je nach Sorte einen Gehalt zwischen acht und zehn Prozent an CBD aufweisen. Doch die Blüten enthalten nicht nur CBD, sondern auch noch zahlreiche andere Stoffe, die sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken können. Wer sich dazu entschließt, die CBD Blüten zu rauchen, der konsumiert in diesem Fall auch mindestens 150 verschiedene andere Cannabinoide und Terpene.

Verlässliche und vor allem umfangreiche Studien gibt es heute zum Thema CBD Blüten rauchen leider nicht, doch die ersten Ansätze sind durchaus vielversprechend. Die Blüten können anders als das Gras auf sehr vielfältige Weise eingesetzt werden. Unter anderem werden daraus Tees oder Nahrungsergänzungsmittel hergestellt, die sich deutlich angenehmen und einfacher konsumieren lassen als der oben erwähnte Tee. Nicht vergessen sollten Anwender, dass hier keinerlei Rauch entsteht und der färbende Ruß daher ausbleibt. Dadurch fühlen sich auch die Nachbarn nicht belästigt, wenn man Anwender CBD Blüten rauchen und dazu auf den Balkon gehen.

Ein Vorteil der Blüten im Vergleich zum Gras: Der gesundheitliche Aspekt rückt mehr in den Vordergrund, weil die Blüten schlichtweg wirksamer sind. Sie sind wie eine konzentrierte Form, weshalb man im Endeffekt weniger braucht, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Die Blüten können unter anderem gegen Schlafstörungen, aber auch dagegen Spastiken oder gegen MS helfen. Die Wirkung ist vielfältig und wirkt bei zahlreichen Anwendern auf unterschiedliche Weise. Gerade gegen Schmerzen lohnt es sich ebenfalls in vielen Fällen, die CBD Blüten zu rauchen.

CBD Öl – viele Vorteile und wenige Nachteile

Das CBD Öl gilt als der Allrounder unter den Produkten mit CBD. Das Öl besteht zum einen aus einem Träger, welcher die Basis darstellt und aus CBD. Das CBD ist in kristalliner Form enthalten und wird quasi in dem Trägeröl gelöst, um eine homogene und vor allem konsumierbare Flüssigkeit zu erzeugen.

Inzwischen gibt es zahlreiche Marken, Hersteller und Varianten des Öls am Markt. Konsumenten haben hier also die freie Auswahl und sind weniger Schwankungen ausgesetzt als bei natürlichen Blüten oder dem Gras.

Öl wird direkt über die Schleimhaut im Mund eingenommen. Das bedeutet, dass man es weder rauchen, noch in Tee zubereiten muss. Daher spart die Anwendung Zeit, ist praktisch und funktioniert einfach. Ruß entsteht hier natürlich ebenso wenig wie Schmutz oder Ausdünstungen, welche sich eventuell in der Wohnung verteilen könnten.

CBD Öl

Nach der Anwendung des Öls wird rund 20 Minuten nichts gegessen, damit es besser wirken kann. Hier handelt es sich um die einzige Einschränkung, welche mit der Einnahme einhergeht. Die Dosierung selbst wird mit der Zeit stufenweise erhöht. Das bedeutet, dass man am Anfang nur sehr wenig zu sich nimmt und mit der Zeit die Dosis mehr und mehr erhöht. Anwender merken es, wenn der gewünschte Effekt auftritt und können dann bei der individuellen Dosierung bleiben. Auch hier gilt: Jede Person reagiert unterschiedlich auf CBD, daher kann keine konkrete Angabe zur Menge gemacht werden.

Das Öl wirkt vor allem bei neurologischen Erkrankungen. Ob Anwender CBD Blüten rauchen oder eher das Öl einnehmen, spielt keine Rolle, wenn es um das Wirkungsspektrum geht. Aller Erkrankungen oder Symptome, welche oben in Verbindung mit Gras und Blüten genannt wurden, können auch mit CBD bekämpft werden.

Unter anderem kommt das Öl infrage, wenn jemand an akuten Schlafstörungen leidet, Schmerzen hat oder Probleme mit den Nerven auftreten. Wer an einer ernsthaften Erkrankung leidet, sollte die Einnahme natürlich vorab mit dem Arzt absprechen. Mit etwas Glück lässt sich die Menge der klassischen Medikamente verringern, wenn das CBD wirkt. Auch das sollte individuell mit dem Arzt abgeklärt werden. Im besten Fall treten weniger Nebenwirkungen auf, weil das CBD als natürliches Mittel ein hochdosiertes Medikament ablösen kann. Alleingänge ohne medizinische Beratung sind trotz dieses großen Vorteils des Öls nicht ratsam.

Auf einen Blick: Die drei Varianten im direkten Vergleich

Wie bereits erläutert, ist der Gehalt an CBD bei Blüten und bei Gras je nach Sorte unterschiedlich. Wer sich für CBD Öl entscheidet, der hat die Wahl zwischen Ölen mit einer höheren oder mit einer niedrigeren Konzentration an CBD. Die meisten Öle haben eine Konzentration zwischen fünf und 25 Prozent, was den Gehalt betrifft. Mit Öl sind Anwender also deutlich flexibler, als wenn sie CBD Blüten rauchen.

Bei der Wirkungsweise profitieren die Anwender beim Öl am meisten. Diese wirkt nicht nur entspannend, sondern kann gegen Schmerzen, bei Schlafstörungen und zahlreichen psychologischen Erkrankungen eingesetzt werden. Das Öl ist als reines Öl oder als sogenanntes Vollspketrumöl erhältlich, während Gras nur in Apotheken und nur in bestimmten Mengen sowie Sorten erhältlich ist.Blüten und Öl kann man außerhalb der Apotheke kaufen. THC-haltiges Cannabis ist hingegen apothekenpflichtig und rechtlich betrachtet in Deutschland derzeit nur als verschriebenes Medikament legal. Wirkung und Geschmack können sowohl bei Blüten als auch beim Gras variiert werden – zum Beispiel durch Tabak.

Aktualisiert am 23. November 2020

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